Dritte Gewalt – der Justiz-Podcast der Republik
Was ist ein Kronzeuge? Wann ist ein Verfahren öffentlich? Und warum gibt es eigentlich noch ein Militärgericht? Das Schweizer Justizsystem hat seine Tücken – und wenige kennen sie besser als die langjährige Gerichtsreporterin Brigitte Hürlimann. Im Justiz-Podcast «Dritte Gewalt» spricht sie mit ihrem Republik-Kollegen Boas Ruh über ihre spannendsten Fälle.
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Die Familienwohnung als Gefängnis
Eine junge Frau zieht für die Liebe in die Schweiz. Doch dort erwarten sie häusliche Gewalt und Unterdrückung. Eine neue Folge des Justiz-Podcasts.
Eine Abrechnung im Schlafsaal
Der Alltag im Militär ist von Vorschriften und Ordnung geprägt. Doch ein Unteroffizier nimmt es mit den Regeln etwas zu genau, zumindest in den Augen seiner Kameraden.
Frau Radu & der IV-Detektiv
Eine Ärztin zweifelt an der Arbeitsunfähigkeit von Frau Radu. Die Behörde reagiert und engagiert einen Detektiv. Doch darf man das?
Gleichstellungsfragen hinter verschlossenen Türen
Sie habe weniger verdient als ihre männlichen Kollegen, darum sei das Gleichstellungsgesetz verletzt. So sieht es eine Bankerin.
Sie klagt gegen ihren früheren Arbeitgeber. Wie der Prozess ausgeht, bleibt aber geheim – die Republik-Gerichtsreporterin wird vor die Tür gestellt.
Justitia im Dorf
Wir statten dem kleinsten Bezirksgericht der Schweiz einen Besuch ab. Was kann man dort über Rechtssprechung lernen? Eine neue Folge des Justiz-Podcasts der Republik.
Zwischen Ankara und dem Regionalgericht Bern-Mittelland
Bei einer Demonstration wird in Bern ein provokatives Transparent gezeigt – es richtet sich gegen den türkischen Präsidenten Erdoğan. Und es beschäftigt die Schweizer Justiz über Jahre.
Holcim-Prozess: Vier Franken fürs Klima
Indonesische Inselbewohner sehen ihre Existenz durch den steigenden Meeresspiegel bedroht – und gelangen an ein Schweizer Gericht. Es ist das erste Mal, dass an einem Schweizer Gericht verhandelt wird, ob ein Unternehmen für Klimaschäden haftbar gemacht werden kann.
Sanija Ameti: Geht es wirklich um religiöse Gefühle?
Im September 2024 feuert die damalige GLP-Politikerin, Co-Präsidentin von Operation Libero und Zürcher Stadtparlamentarierin Sanija Ameti rund zwanzigmal auf ein Bild aus einem Auktionskatalog, das Maria mit dem Jesuskind darstellt. Danach veröffentlicht sie zwei Fotos dieser Aktion auf Instagram. Sie löscht den Post wenige Stunden später und entschuldigt sich, doch der Schaden ist angerichtet.
Das Bezirksgericht Zürich hat die 34-Jährige wegen Störung der Glaubensfreiheit zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Nicht nur die Staatsanwaltschaft hatte eine Bestrafung gefordert, sondern auch 24 Privatklägerinnen; unter ihnen die Junge SVP und der Verein Mass-voll.
Fondue-Caquelons, Uniformen, Schlangenlinien
Ein Wachtmeister trinkt zu viel, schläft zu wenig, und fährt durch die halbe Schweiz. Der Ausflug endet auf dem Pannenstreifen – und vor dem Militärgericht.
Zwei Verteidiger auf der Anklagebank
Drogenhandel: Der Mandant eines Verteidigers wird von einem anderen Beschuldigten schwer belastet. Der Anwalt will unbedingt, dass die Aussage zurückgezogen wird.