Sanija Ameti: Geht es wirklich um religiöse Gefühle?

Sanija Ameti wird verurteilt – wegen Störung der Glaubensfreiheit. Wir besprechen das Urteil.

Im September 2024 feuert die damalige GLP-Politikerin, Co-Präsidentin von Operation Libero und Zürcher Stadt­parlamentarierin Sanija Ameti rund zwanzigmal auf ein Bild aus einem Auktions­katalog, das Maria mit dem Jesuskind darstellt. Danach veröffentlicht sie zwei Fotos dieser Aktion auf Instagram. Sie löscht den Post wenige Stunden später und entschuldigt sich, doch der Schaden ist angerichtet.

Das Bezirksgericht Zürich hat die 34-Jährige wegen Störung der Glaubens­freiheit zu einer bedingten Geld­strafe und einer Busse verurteilt. Nicht nur die Staats­anwaltschaft hatte eine Bestrafung gefordert, sondern auch 24 Privat­klägerinnen; unter ihnen die Junge SVP und der Verein Mass-voll.

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In «Dritte Gewalt» spricht die langjährige Gerichts­reporterin Brigitte Hürlimann mit Boas Ruh über ihre spannendsten Fälle. Über fehlerhafte Gutachten, die parallele Militär­justiz und die schwierige Wahrheits­findung bei Vier-Augen-Delikten.

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Produktion: Basil Koller Hosts: Brigitte Hürlimann & Boas Ruh


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