Ein schweizer Jude und der Nazimord von Davos

Der älteste Gerichtsfall der «Dritten Gewalt»

Ein jüdischer Student flüchtet aus Nazi-Deutschland – und erschiesst in der «sicheren» Schweiz einen NSDAP-Funktionär. Ist der Mord eine Affekt-Handlung, die Tat eines verwirrten Mannes? Oder ein Stück politischen Widerstand gegen den erstarkenden Faschismus in Deutschland?

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Als im Februar 1936 in Davos der Jude David Frankfurter einen National­sozialisten erschiesst, ist es eine Tat mit Täter-Opfer-Umkehr. Der Jude steht später als Beschuldigter vor Gericht und wird zu einer langen Haftstrafe verurteilt.

Ist der Mord eine Affekt-Handlung, die Tat eines verwirrten Mannes? Oder ein Stück politischen Widerstand gegen den erstarkenden Faschismus in Deutschland?

Wir tauchen ein in einen Schweizer Justizfall der 1930er-Jahre, der einiges aussagt über den Umgang des Landes mit dem National­sozialismus und seinen Gräueltaten.

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Leseempfehlung

Produktion: Basil Koller Hosts: Basil Koller & Anina Ritscher


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