Ein radikalisierter 15-Jähriger sticht zu

2024 erschüttert eine Messerattacke die Schweiz

Ein 15-Jähriger sticht mit einem Steakmesser auf offener Strasse auf einen jüdischen Mann ein. Zwei Jahre später muss sich der Angreifer vor dem Jugendgericht verantworten.

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Als ein Minderjähriger 2024 in der Stadt Zürich einen Mann attackiert und lebensgefährlich verletzt, ist das Entsetzen gross. Die Tat ist antisemitisch motiviert: Der radikalisierte 15-Jährige hatte den Plan, in eine Synagoge einzudringen und dort möglichst viele jüdische Menschen zu töten.

Als die Türe verschlossen ist, sucht und findet er sein Opfer auf der Strasse. Der Mann überlebt den Angriff nur knapp – auch dank des beherzten Einschreitens von Passanten. Zwei Jahre nach seiner Schreckenstat wird der Jugendliche zur Rechenschaft gezogen. Die Jugendanwältin verlangt unter anderem eine Bestrafung wegen mehrfachen versuchten Mords.

Die Richterinnen beurteilen den Attentäter nach den Regeln des Schweizer Jugendstrafrechts. Was bedeutet das? Und was geschieht am viel beachteten Prozess in Dielsdorf?


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