Der bisher radikalste SVP-Angriff – und wie er abzuwehren ist

In knapp drei Monaten stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ab.

Das Team der Republik-«Sondersession» diskutiert die möglichen Folgen der jüngsten SVP-Zuwanderungsinitiative. Versinkt die Schweiz im Chaos – oder löst sie ihre grössten Probleme? Ausserdem kommt es zur Premiere in diesem Podcast: Lukas Häuptli muss gleich zweimal der SVP recht geben.

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Für einmal sind sich die Schweizerische Flüchtlings­hilfe und die NZZ einig: Die Volks­initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ist die radikalste Zuwanderungs­initiative, die die SVP je an die Urne gebracht hat. Mit ihr will die Partei verhindern, dass die Wohn­bevölkerung in der Schweiz vor dem Jahr 2050 die Marke von 10 Millionen überschreitet. Doch der Bundesrat müsste bereits Massnahmen treffen, wenn 9,5 Millionen Menschen in der Schweiz leben – was schon in wenigen Jahren der Fall sein dürfte. Abgesehen hat es die SVP vor allem auf Asyl­bewerberinnen und den Familien­nachzug von Ausländern.

Gemäss ersten Umfragen ist ein knapper Ausgang zu erwarten. Und es steht viel auf dem Spiel: Die Gegnerinnen der SVP warnen unter anderem vor Fachkräfte­mangel, verheerenden Auswirkungen für die AHV und einem zerrütteten Verhältnis mit der Europäischen Union.

Was denken Sie? Wir freuen uns über inhaltliches Feedback zur Folge, aber auch zum Podcast – via E-Mail an audio@republik.ch oder eine Sprach­nachricht an 079 507 60 59.

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Hosts: Dennis Bühler, Priscilla Imboden & Lukas Häuptli Produktion: Basil Koller


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