Die Waffen aus der Schweiz in der ganzen Welt

Alles zur Abstimmung über das Kriegsmaterialgesetz

Waffen überallhin – nur nicht in die Ukraine: So soll die boomende Schweizer Rüstungs­industrie gestärkt werden. Alles über die Abstimmung zum Kriegsmaterial­gesetz.

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Eben noch war die Schweiz mit Friedens­tauben voll­plakatiert, nun soll sie Waffen in die ganze Welt exportieren. Kein Wunder, ist gerade die SVP-Wählerschaft skeptisch, wenn es um die Lockerung des Kriegsmaterial­gesetzes geht.

Skepsis ist angebracht. Die Gesetzes­änderung ist ein Kompromiss zwischen der Rüstungs­lobby und den Neutralitäts­fetischisten der SVP. Dank ihr soll die Schweiz an eine Reihe von Ländern Waffen exportieren können, die diese frei weiter­exportieren dürfen – und zwar ohne wie bisher beim Bundesrat um Erlaubnis zu fragen. Und die Schweiz soll Waffen an Krieg führende Länder verkaufen dürfen, solange diese nicht im Krieg eingesetzt werden.

Wie kam es zu dieser Gesetzes­änderung, gegen die im April das Referendum ergriffen wurde? Und was bedeutet sie konkret für den Export von Kriegs­material, das in der Schweiz hergestellt wird? Soll die neutrale Schweiz überhaupt Waffen exportieren? Darüber diskutieren Fabian Kohler, Lukas Häuptli und Priscilla Imboden in der aktuellen Ausgabe des Republik-Podcasts «Sonder­session».

Was denken Sie? Wir freuen uns über inhaltliches Feedback zur Folge, aber auch zum Podcast – via E-Mail an audio@republik.ch oder eine Sprach­nachricht an 079 507 60 59.

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Hosts: Fabian Kohler, Priscilla Imboden & Lukas Häuptli Produktion: Vivienne Kuster


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